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21. FunRun Nürnberg am 18.06.2026

FunRun Nürnberg, eine Institution seit 2004. Wettertechnisch hatten wir auch schon so ziemlich alles - außer Schnee und Eis. Dieses Jahr war mal wieder Hochsommer an der Reihe. Da lacht mein Läuferherz, v.a auch deswegen, weil das anschließende Sommerfest im Park bei 28° C bis zum Einbruch der Dunkelheit natürlich umso schöner ist. Man muss ja schließlich an die essenziellen Dinge denken.

Zugegeben, es war schon ganz schön trocken, staubig und warm auf der Strecke. Da kamen mir die 5 km gerade recht. Entgegen aller bisherigen Teilnahmen (von 33 km über 11 km und 9,9 km bis zu 8, 8 km) hatte ich aufgrund einer sechswöchigen Laufpause heuer zum ersten Mal nur die Kurzstrecke gemeldet. Während sich Gerhard, Joachim, Kim, Sigi, Sabine, Joachim R. und Steffen eisern ins Getümmel des Hauptlaufes stürzten und auf den Weg in Richtung Schleuse Nürnberg machten, rannte ich nach der obligatorischen Runde durch den Südwestpark in entgegengesetzter Richtung am Kanal entlang. Der Wendepunkt war schnell erreicht. Bei gut 3 km kehrten wir um und machten uns auf den Rückweg. Nach einer Weile kam mir Ruth entgegen, die sich bei den hochsommerlichen Temperaturen spontan zum Walken entschlossen hatte. Somit waren wir diesmal auf allen Strecken und in allen Disziplinen vertreten (mit Ausnahme der Kinderläufe natürlich :-)

Den letzten Kilometer konnte ich noch einmal beschleunigen, was sich im Nachhinein als keine schlechte Idee herausstellte. Meine Zielzeit reichte tatsächlich für Platz 2 bei den Frauen, wie ich später erfuhr. Das hatte sich heute ja mal richtig gelohnt.

Ein freundlicher Helfer im Zielbereich kühlte jeden, der wollte (natürlich wollte ich), mittels Gartenschlauch in kürzester Zeit auf Normaltemperatur herunter. Positiver Nebeneffekt: Der Staub war ebenfalls ab. So ließ es sich prima aushalten und es dauerte nicht lange, da tauchte Kim im Zielraum auf. Sie hatte der Hitze eine tolle Zeit von 00:50:03 abgetrotzt. Dann ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb der nächsten knapp sieben Minuten waren alle unsere Hauptläufer im Ziel. Vom zeitlichen Aufwand her bewegte sich Ruth im Bereich von Kim. In 00:50:04 beendete sie die 6 km Nordic Walking.

Herzlichen Glückwunsch an euch alle!

Wir genossen im Anschluss den lauen Abend, die italienische Live-Musik von Pino Barone sowie Brezen (vielen Dank, Sigi) und Getränke (vielen Dank, Sabine und Klaus). 

Ich holte mir meinen Preis für den 2. Platz ab und strahlte stolz mit den anderen Siegern und Platzierten um die Wette. 

Zu späterer Stunde, als sich die Bierzeltgarniturenreihen lichteten, schwangen wir noch ein bisschen das Tanzbein, bevor es bei 26° C gegen 22:20 Uhr - für mich zumindest - nach Hause ging.

Wie immer ein wunderbarer Abend. Nächstes Jahr bestimmt wieder!

Eure Elke

Ergebnisse 8,8 km FunRun Hauptlauf

Ergebnis 5 km FunRun Kurzstrecke

Ergebnis 6 km FunWalk

3. Sparkassen Metropolmarathon von Fürth nach Nürnberg am 14.06.2026

Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr regen Zuspruch aus unseren Reihen erfahren hatte, war die Resonanz bei Läufern und Walkern in diesem Jahr eher verhalten. Lediglich Kim und Joachim waren auf der HM-Strecke gemeldet. Zuletzt entschlossen sich aber noch ganz spontan Steffen und Joachim R. zu einer Teilnahme am 10km-Lauf. Sabines Mann Klaus traf ich ebenfalls am Ausgang des Zielraumes an. Auch er hatte den Halbmarathon erfolgreich beendet.

Weit mehr Zuspruch von unserer Seite erfuhr der Aufruf von Peter, wieder eine Verpflegungsstation zu besetzen. Etliche freiwillige Lauftreffler machten sich am Sonntagmorgen auf zum Johannisfriedhof, um durstigen Marathonis das Wasser zu reichen. Renate hatte außerdem bereits am Vortag mitgeholfen. Eine gute Werbung für unseren Verein. Danke für euren Einsatz!

Trotzdem bleibt es ein bisschen schade, dass sich so wenige zu einer Wettkampfteilnahme durchringen konnten. Wenn man sich im Archiv mal die Bilder aus den Jahren 2013 bis 2017 anschaut, da hat das Foto vor dem Start noch die Bezeichnung "Gruppen"bild verdient. Da es mittlerweile auch wieder ein Angebot für Nordic Walker am Wettkampftag gibt, wäre eigentlich für jedes unserer Mitglieder etwas dabei. 

Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Vielleicht im nächsten Jahr. 

Jetzt aber erst einmal herzlichen Glückwunsch an unsere vier Starter!! Toll gemacht, ihr habt unseren Verein prima vertreten. 

Eure Elke

Ergebnisse HM

Ergebnisse 10 km

Der Metropol-Halbmarathon ist ein fester Bestandteil in meinem Jährlichen Laufkalender. Die Hitzeschlacht im letzten Jahr bei über 34°C hat seine Spuren hinterlassen. So meldete sich dieses Jahr von unserem Lauftreff nur noch Kim an.

Ein spezielles Vorbereitungstraining gab es bei mir nicht. Durch die schon drei absolvierten Wettkämpfe dieses Jahr, einen 10km-Lauf, Halbmarathon und Marathon, bin ich eigentlich ganz gut in Form. Ausdauer ist eigentlich kein Problem, aber an der Pace hapert es. So hatte ich mir eine Zielzeit von 2:06 Stunden gesetzt, also einen 6er Schnitt. Dies sollte möglich sein

Dieser Metropollauf war nun der insgesamt dritte, den die Städte Fürth und Nürnberg zusammen ausrichteten. Dieses Mal ging es wieder, wie vor zwei Jahren, von Fürth nach Nürnberg. Start war nicht wie sonst an der Fürther Freiheit, sondern am Julius-Hirsch-Sportzentrum in der Kapellenstraße, neben der Feuerwehr. Das war nicht von Nachteil, weil es hier doch sehr weitläufig ist. Am Tag zuvor fanden an dem Sportplatz die Kinderwettkämpfe statt, denen ich beim Abholen der Startunterlagen schon zugeschaut hatte.

Der Start des HM war schon für 9:00 Uhr angesetzt, um bei eventueller Hitze nicht über Mittag zu laufen. Aber der Wettergott war gnädig mit uns. Das Thermometer zeigte tagsüber lediglich 18°C an. Nach einer kurzen Aufwärmrunde zu Hause ging es dann mit dem Rad zum Start. Auf dem Weg traf ich auch schon Kim. Vor dem Start machten wir noch ein schönes Erinnerungsfoto.

Aufgrund der insgesamt 3400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im HM fand der Start in mehreren Blöcken statt. Mein Block hieß „Tucher“, was auf der Startnummer vermerkt war. Dies stand für eine Zielzeit von optimistischen 2:00 h, die ich bei der Anmeldung angegeben hatte. Kim war mit einer Zielzeit von 1:50 Stunden weiter vorne. Ich kam leider nicht zu „Tucher“ vor und musste mich weiter hinten einordnen. Ein Zielläufer, an dem man sich orientieren konnte, war in meinem Block keiner.

Der Start war an der Kappelenstraße und führte gleich nach Osten. Es wehte ein starker Westwind, also Rückenwind, der uns kräftig unterstützte. Revanche zum Frankfurt Marathon, dachte ich, wo ich gegen Sturm angelaufen war. Laut Veranstalter war die Strecke so angepasst worden, dass sich ein flacher und schneller Kurs ergeben sollte. Über die Ludwigsbrücke ging es dann in die Erlanger Straße. Wir bogen ab in die Espanstraße und dann in die Dammstraße. Hier ging es dann über die A73 und wir erreichten damit Nürnberg Schniegling. Wie auch schon vorher ging es über schöne breite Straßen weiter in Richtung Osten. Der nächste Stadtteil war Johannis. Am Friedhof an der Johannisstraße, bei KM 8, waren 15 fleißige Helfer vom Lauftreff am Verpflegungsstand im Einsatz, welche die Marathonläufer versorgten. Die Verpflegungsstation des HM war auf der anderen Straßenseite, so konnte ich nur durch lautes Rufen auf mich aufmerksam machen. Hier war auch eine lautstarke Trommlergruppe im Einsatz, das Rufen war also ziemlich zwecklos.

Dann ging es links ab und im Zickzack bis zum Neutorgraben und dann oberhalb der Kaiserburg den Vestnertorgraben entlang. Hier war dann auch eine beträchtliche Steigung. Aber wo es bergauf geht, geht es dann auch mal bergab und das war kurz danach am Maxtorgraben und Laufertorgraben. Durch den Cramer-Klett-Park ging es zum Wöhrder See. Kurz vorher waren auch die 10 km erreicht. Meine Uhr zeigte 58 Minuten an. Das war schon schneller als ich dachte. Der Rückenwind hatte hier bestimmt auch etwas Einfluss. Ich fühlte mich aber gut, hatte keinerlei Probleme, hätte sogar noch etwas zulegen können. Aber für 1:59 Stunden reicht es sowieso nicht, dachte ich und lief mein Tempo weiter.

Nun ging es ca. 4 km am Nordufer des Wöhrder Sees entlang bis nach Mögeldorf. Den Wöhrder See überquerten wir an der Satzinger Mühle und liefen dann auf der Südseite des Sees zurück in Richtung Westen zur Nürnberger Altstadt. Wir machten also einen klassischen „U-Turn“, allerdings mit großem Radius 😊. Jetzt war es natürlich anstelle von Rückenwind ein kräftiger Gegenwind. Die Strecke ist aufgrund der schönen Natur am See sehr schön zu laufen, zumal es auch keine Steigungen gibt. Am See mehrten sich nun auch die Zuschauer, die immer zahlreicher wurden, je näher wir dem Ziel kamen.

Am Marientorgraben überquerten wir die Steubenbrücke und erreichten die Altstadt. Es ging am Naturhistorischen Museum entlang weiter. Dann folgte ein wilder Zickzack durch das Stadtzentrum, um die 21 km zu erreichen. Es folgten der Kornmarkt, Germanisches Nationalmuseum, Weißer Turm, eine 180°-Drehung in die Breite Gasse und diese entlang bis zum ehemaligen Kaufhof. Es folgte wieder eine 180°-Drehung in die Karolinenstraße. Hier war dann die 20 km-Marke. Ich schaute auf die Uhr: 1:55 Stunden. „Oh“, dachte ich, „da wären die 1:59 Stunden möglich gewesen“. Aber zu spät. Ich beschleunigte, weil es auch bergab ging zum Hauptmarkt, wo ich das Ziel in 2:00:25 Stunden erreichte. Ich war total happy, weil ich aufgrund des Gefälles auf dem letzten Kilometer auch nicht so ausgepowert war. Mit der Zeit war ich auch in der schnelleren Hälfte der Läufer meiner Altersklasse AK65. Das ist immer das Ziel, das ich anstrebe.

 

 

 

 

Die Laufstrecke. Quelle: Garmin

 

Besonders zu erwähnen sind auch die vielen Zuschauer, die uns anfeuerten, das war wirklich sehr schön. Elke befand sich auch darunter. Sie erwartete Kim und mich am Ziel, um uns zu beglückwünschen. Kim war schon längst im Ziel, als ich ankam. Elke hat ein schönes Zielfoto von uns gemacht.

 

 

 

 

Meine Garmin zeigte anstelle der 21,1 km satte 500 Meter weiniger an und das auch bei anderen Läuferinnen und Läufern. Rechnet man die 500 Meter noch drauf, wäre die Zeit 3 Minuten länger gewesen, also auch noch gut. Aber mir wurde gesagt, dass die Stecke amtlich vermessen ist und eigentlich stimmen muss. Na ja, wie auch immer.

Dann folgte die hervorragende Zielversorgung. Neben Getränken gab es auch viel Kuchen, Brezeln und Obst. Nach einiger Erfahrung mit anderen Läufen kann ich sagen, dass die Verpflegung beim Metropollauf die beste ist. Auf der der HM-Strecke waren zudem 8 Verpflegungsstationen. Hier wollte man vorbeugen, falls wieder so eine Hitze gewesen  wäre wie im letzten Jahr.

Wir warteten noch auf die Ankunft unserer beiden 10 km-Läufer, Joachim R. und Steffen. Dann ging unsere kleine Gruppe recht zügig nach Hause. Eigentlich schade, bei so einem schönen Tag. Aufgrund des Fußball-WM hatten wir auch keine Abendveranstaltung, nochmal schade. 

 

Etwas Statistik

Wie man der Grafik entnehmen kann, steigt die Teilnehmerzahl Jahr für Jahr kräftig an. Gegenüber 2024 ist die Teilnehmerzahl um 50% gestiegen. Die Steigerung war dieses Jahr für uns Läufer kein Problem, weil die Wege sehr breit waren, besser als im letzten Jahr

 

 

 

 

Diese Grafik zeigt die Anzahl der Läuferinnen und Läufer nach Altersklasse. Es waren sehr viele junge Läuferinnen und Läufer am Start. Zudem waren bei der Altersgruppe unter 30 Jahren die Frauen fast so stark vertreten wie die Männer. Die Teilnehmerzahl fällt mit der Altersklasse stärker ab als bei anderen Läufen. In meiner Altersklasse AK65 waren mit 35 Läufern lediglich 1,6% der männlichen Läufer vertraten.

 

 

Diese Grafik zeigt wie schnell der mittlere Läufer einer Altersklasse war. In meiner Altersklasse mit 35 Teilnehmern also die Zieleinlaufzeit des 17. Läufers. Obwohl die Teilnehmerzahl mit der Altersklasse fällt, sind die Zeiten bis AK50 stabil bei ca. 1:50 Stunden. Danach werden die Läufer doch schon langsamer. In der AK 75 ist die Zeit wieder viel schneller, weil nur drei Läufer am Start waren und der zweite Läufer 1:50:44 lief!

 

Hier sieht man, wie sich die Zielzeit der Außentemperatur zusammenhängt. Die aufgetragene Zeit ist im Jahr 2026 mit 2134 Läufern die Zieleinlaufzeit des 1067. Läufers. Die mittlere Zielzeit betrug in diesem Jahr bei 18°C 1:51 Stunden und in 2025 bei 34°C 2:04 Stunden.

 

Viele Grüße

Euer Joachim L.

Metropolmarathon 2026 - wir waren dabei mit Versorgungsstation Nummer 3!

Auch in diesem Jahr unterstützten wir den Metropolmarathon durch die Betreuung einer Versorgungsstation für die Läufer.

Dieses Jahr versorgten 15 Mitglieder unseres Lauftreffs die Marathonis bei Kilometer 21 in der Versorgungsstation Nr 3 mit Gel und Getränken. Stationiert waren wir am Johannisfriedhof in Nürnberg. Bereits um 7 Uhr waren wir vor Ort, um Tische, Pavillons, Papierkörbe und vor allem die unzähligen Becher mit Wasser, Iso und Cola aufzubauen. 

 Kurz nach 9 Uhr kamen dann die ersten Läufer vorbei und nahmen dankbar die Getränke und Gels entgegen. Wir hatten eine etwas ruhigere Station erwischt, denn bei uns gab es nur Getränke und Gels - kein Obst - und es kamen nur die Marathonläufer ein Mal vorbei. 

Trotzdem wurden 2 Stunden lang alle Hände gebraucht, um den Läufern die Getränkebecher hinzuhalten, weitere volle Becher auf den Tischen bereitzustellen, die weggeworfenen Becher aufzuräumen und dann ab kurz nach 11 wieder alles abzubauen und in den Anhänger zu verstauen. 

 Als Belohnung gibt es die Einladung zum großen Helferfest, ein riesiges Event, bei dem alle Volunteers zusammenkommen bei gutem Essen und kalten Getränken, ergänzt durch die Verlosung von übrig gebliebenen und sonstigen gespendeten Preisen.

Resümee: Schön war`s, wir werden im nächsten Jahr - so wir gebraucht werden - sehr gerne wieder unterstützen. 

Euer Peter

20. Fischbacher Halbmarathon am 25.04.2026

Nach dem Event ist vor dem Event – kaum waren wir vom Schliersee Lauf 2025 zurückgekehrt, machte ich mich auch schon auf die Suche nach einer Gemeinschaftsveranstaltung für 2026.

Wer den Bericht vom letzten Jahr gelesen hat, weiß mittlerweile, wie schwierig sich die Recherche gestaltet. An den Kriterien hatte sich nichts geändert: Samstagslauf, verschiedene Streckenlängen, Angebot für Nordic Walker und am besten April oder Mai.

Komischerweise stoße ich jedes Jahr auf eine mir neue Veranstaltung, die es bereits seit Jahren gibt, aber offensichtlich unter meinem Radar. Umso mehr freute ich mich über meine Entdeckung des Laufevents am Bodensee.

Diesmal ließen wir unsere Mitglieder entscheiden. Zur Auswahl standen neben Fischbach und dem Waldmeisterlauf in Leonberg auch der von Joachim R. ausgegrabene Skatstadtmarathon Altenburg. Vielen Dank, Joachim, für deine Unterstützung.

Mit einer knappen Mehrheit setzte sich schließlich der Fischbacher HM am schönen Bodensee durch.

Damit begann die schwierige Suche nach einer Unterkunft für alle. Leider fand am Wettkampfwochenende der Abschluss der Messe AERO in Friedrichshafen statt, was die verfügbare Zimmeranzahl bei den meisten Unterkünften verknappte und die Preise in die Höhe trieb. Doch auch in diesem Jahr hatte ich Glück. Im wenige Kilometer westlich von Fischbach und damit auch außerhalb der möglicherweise wegen des Wettkampfes gesperrten Straßen gelegenen Immenstaad sicherte mir der Betreiber des Gasthofes Alpenblick Zimmer in ausreichender Anzahl und zu vernünftigen Preisen zu. Damit war die größte Hürde genommen.

 

Steffen meldete eine Gruppe von knapp 20 Weiherhöfer Teilnehmern noch vor Ablauf des vergangenen Jahres. Danke, Steffen, für deine Arbeit.

Was jetzt noch kam, waren Vorbereitung und Vorfreude.

Da ich diesmal nur 10 km gemeldet hatte, konnte ich mir größere Umfänge im Vorfeld sparen, was mir sehr entgegenkam.

Ein paar Tage vor dem Wochenende kündigte sich schließlich stabiles Kaiserwetter an, ganz wie es sich für unser Gemeinschaftsevent gehörte.

Für mich war es die erste Großveranstaltung als Lauftreff-Leitung. Deswegen freute ich mich sehr über die vielen positiven Rückmeldungen. Der Fischbacher HM als familiäre, kleine aber feine, gut organisierte Laufveranstaltung in malerischer Kulisse war die etwas weitere Anreise in jedem Fall wert.

Wir genossen die Stimmung im Stadion bis zum Schluss, freuten uns über die Ehrungen der AK-Siege und -Platzierungen sowie die vielen Preise für unsere Leute bei der abschließenden Verlosung.

Nach einem gemütlichen Beisammensein zum Abendessen im Hotel und einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen, verbrachten die meisten von uns noch einen halben Tag am schönen Bodensee, wahlweise in Fischbach, Lindau oder Meersburg und Umgebung, bevor wir letzten Endes die Heimreise antraten.

 

Mein Fazit: Eine gelungene Veranstaltung und ein wunderschönes Wochenende, das bei mir die Vorfreude auf das Gemeinschaftsevent 2027 weckt. Glückwunsch an alle für eure tollen Leistungen auf den einzelnen Strecken und danke, dass ihr so zahlreich mitgekommen seid. Was wäre ein Gemeinschaftsevent ohne Gemeinschaft!

 

Eure Elke

Halbmarathon

Auf der Suche nach einer geeignetem Laufveranstaltung für unser Jahresevent schlug Elke unter anderem den Lauf in Fischbach am Bodensee vor. Die Auswahl an Veranstaltungen war gar nicht so groß. Die Voraussetzung war, dass neben dem HM auch ein 10km-Lauf und Nordic Walking angeboten werden. Zudem sollte die Veranstaltung an einem Samstag sein, damit wir nach dem Lauf noch einen schönen gemeinsamen langen Abend verbringen können.

Fischbach ist ein kleiner Stadtteil von Friedrichshafen mit ca. 1100 Einwohnern und liegt direkt am Bodensee. Elke hat für uns eine schöne Unterkunft im nahegelegenem Immenstaad gebucht. Das war wegen einer gelichzeitig stattfindenden Messe gar nicht so einfach. Ein Haus mit kürzlich renovierten Zimmern und Restaurant, in dem unser komplettes Laufteam Platz hatte, insgesamt 21 Aktive und dazu noch Partner.

Eine Vorbereitung für den Lauf brauchte ich keine. Im Gegenteil, ich musste meine KM zurückfahren, um einigermaßen ausgeruht zu sein, weil ich erst zwei Wochen zuvor den Marathon in Hannover gelaufen war. Also, ausnahmsweise mal weniger machen 😊. Daran hielt ich mich auch, zumindest dieses Mal.  

Mit unseren Freunden Jutta und Horst ging es schon am Freitag zum Bodensee, weil wir uns noch einen schönen Tag machen wollten. Und das traf auch voll zu. Bei Kaiserwetter haben wir das wunderschöne, nahegelegene Meersburg besichtigt.

Am nächsten Tag hatten wir Zeit zum Ausschlafen und Frühstücken, weil der erste Lauf, der Halbmarathon, erst um 13:50Uhr startete. Gegen Mittag ging es dann gemeinsam mit Autos vom Hotel zum Parkplatz am Freibad, 15 Minuten Fußweg vom Start im Stadion.

Am Stadion hatte der TSV Friedrichshafen Fischbach eine gut organisierte Veranstaltung mit Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Im großen Festzelt wurden viele Leckereien angeboten. Hier fand später auch die Siegerehrung statt. Bei dem schönen Wetter konnten wir aber draußen auf unseren Einsatz warten.

Die Veranstaltung war mit ca. 1400 Teilnehmern über alle Kategorien eine eher kleine Veranstaltung mit niedrigen Startgebühren. Die geringe Teilnehmerzahl ist aber eher vorteilhaft, weil alles sehr übersichtlich ist. Man verliert sich nicht aus den Augen. Auf der Halbmarathon-Distanz sind 119 Frauen und 277 Männer angetreten. Von unsrem Lauftreff sind wir zu fünft angetreten: Anke, Kim, Gerhard, Holger und ich, Joachim L.

Der Lauf

Der Halbmarathon soll eher moderate Steigungen mit insgesamt 195 hm haben, hieß es. In diesem Glauben ging es dann an die Startlinie. Wie üblich sortierte ich mich weiter hinten ein, um nicht dauernd überholt zu werden. So taten es auch meine Lauffreunde. Unsere schnelle Kim war weiter vorne, damit sie nicht so viel überholen musste. Die Temperatur war mit 20° C eher warm, zumindest für uns zu dieser Jahreszeit ungewohnt, weil unser Training im Winter lag.

Pünktlich um 13:50 Uhr ging es dann los. Der Weg führte mit einer Schleife durch den Ort Fischbach bevor es dann in den Wald ging. Hier mussten auch dann schon die ersten knackigen Steigungen bewältigt werden. Nach ca. 4 km verließen wir den Wald und liefen lange gerade Strecken in der Sonne in nördliche Richtung über meist asphaltierte Wirtschaftswege nach Riedheim und Bergheim, bis der Verlauf sich nach halber Distanz nach Süden drehte, wieder in Richtung Fischbach. Nach 10 km zeigte meine Uhr 1:01 Stunde an, was eher langsam ist. Ich wollte schon einen 6er-Schnitt laufen, was wohl nicht zu gelingen schien. Das eher langsame Tempo war durch die hügelige Strecke bedingt, wodurch auch noch meine Kräfte nachließen. Nach meiner Garmin waren es am Ziel insgesamt 260 hm. Trotzdem, die Strecke war von der Aussicht wunderschön, die schönste die ich bisher im HM gelaufen bin. Die Felder waren meist mit Apfelplantagen bewirtschaftet, übersät mit rosaroten Blüten zu dieser Jahreszeit. Im Hintergrund dann der schimmernde Bodensee und die schneebedeckten Alpengipfel, einfach traumhaft. Meist habe ich einen Tunnelblick und konzentriere mich auf meinen Vordermann, um den Anschluss nicht zu verlieren. Das war hier aber anders. Verpflegung gab es reichlich, ca. alle 3 km mit Obst, Iso, Wasser und Cola.

 

Nach Efrizweiler ging es dann die letzten KM wieder in den Wald hinein, immer wieder ging es auf und ab. Die Waldwege waren mit grobem Schotter befestigt. Ich war bei den langsamen Läufern. Viele gingen die Hügel hoch, ich konnte alle hochlaufen, wenn auch langsam. Schließlich ging es dann zum Ziel ins Stadion. Nach fast 2:13 Stunden erreichte ich endlich die Ziellinie. Kurz nach mir erreichten Gerhard, Holger und Anke das Ziel. Kim war wie erwartet schon länger vor mir eingetroffen, sie belegte den 3. Platz in Ihrer Altersklasse, Glückwunsch!

Ein sehr anstrengender Lauf, nicht bei Hitze aber doch ungewohnt hohen Temperaturen ging glücklich zu Ende. Ich hatte mir schon eine bessere Zeit und Platzierung erhofft. Angesichts der Höhenmeter und der Temperatur kann ich aber trotzdem zufrieden sein.

Nach dem Lauf

Wir verbrachten noch eine geraume Zeit auf dem Festgelände. Unsere schnellen Damen wurden für ihre tollen Leistungen im Walking (Uli), 10,4km (Elke und Ruth) und HM (Kim) geehrt.

 

 

Dann ging es zum gemeinsamen Abendessen in unsere Unterkunft, wo wir bis spät in die Nacht zusammensaßen.

Am Sonntag haben wir vor der Heimreise noch die nahegelegene Stadt Lindau besichtigt, mit Schiffstour. Auch sehr empfehlenswert.

So ging ein sehr schönes Jahresevent zu Ende. Vielen Dank an Elke für die tolle Organisation. Hat alles gepasst!

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und auf den nächsten HM, dem Metropol in Fürth/Nürnberg. 

Euer Joachim L.

Viertele, 10 km, Lauf

Griaßgodd vom Bodensee … oder einfach: „Fischbach auf Umwegen erkunden“

 

Der Fischbacher Halbmarathon am 25. April 2026 am Bodensee zeigte sich auch in diesem Jahr als echter Frühjahrs-Laufklassiker: Frühsommerliches Wetter, beste Laune und eine hervorragende Organisation durch den ausrichtenden Verein sorgten für einen rundum gelungenen Veranstaltungstag. Wir waren schlichtweg begeistert!

Das Event ist weit mehr als nur ein sportlicher Wettkampf: Es bietet Läuferinnen und Läufern die Gelegenheit, die Freude am Laufen & Walken mit der Gemeinschaft zu teilen und mit neuer Energie in die kommende Laufsaison zu starten. Die positive, motivierende Atmosphäre macht das Event für viele zu einem festen Termin im Frühjahr. Auch für unsere Betreuer bot das Event neben herrlichs-tem Wetter zum Schauen und Genießen jede Menge Abwechslung.

Weit über den Bodenseekreis hinaus ist der Fischbacher Halbmarathon als Laufklassiker bekannt und zieht jedes Jahr viele Sport-begeisterte an den See – dieses Jahr mit einer Rekordbeteiligung von 1.400 Teilnehmenden.

Die Strecke führte vorbei an herrlich blühenden Apfelplantagen und bot immer wieder (ab und zu 😉) beeindruckende Ausblicke auf den See sowie die schneebedeckten Berge.

Gerade diese Kombination aus sportlicher Herausforderung, beeindruckender Naturkulisse und starkem Gemeinschaftsgefühl macht den Fischbacher Halbmarathon zu einem besonderen Erlebnis.

Sportlich war der SV Weiherhof dabei äußerst erfolgreich: Unsere Läuferinnen und Läufer sowie die Walkerinnen und Walker räumten zahlreiche Preise ab. Besonders die Damen des SVW überzeugten mit mehreren Altersklassenplatzierungen: Kim, Elke und Ruth standen mit der Sonne um die Wette strahlend oben auf dem Treppchen. Auch bei den Nordic Walkern gab es Grund zur Freude: Uli holte den 2. Platz in der Nordic-Walker-Wertung (Durchschnittszeit).

Respekt gilt unseren Nordic Walkerinnen Renate und Christiane, die bei sonnigen Temperaturen konsequent durchgezogen und mit einem Lächeln das Fischbacher Stadion erreicht haben.

Für alle, die dieses Mal nicht nach Medaillen greifen konnten, bot die anschließende Tombola jede Menge attraktive Gewinne (wenn man natürlich auf die Verlosung gewartet hat…) – und auch hier wurde unser Team reichlich bedacht. Zu den Preisen gehörten unter anderem Freistarts für diverse Laufevents der Region, Socken, Goodie Bags sowie eine Banana-Boot-Fahrt auf dem Bodensee.

Ganz persönlich wurde der Tag für mich zudem zum kleinen Abenteuer: Beim „Viertele-Lauf“ war die Freude über die Landschaft und die Begegnungen mit den Halbmarathon-Kolleginnen und -Kollegen so groß, dass erst an der Getränkestation der HM-Strecke auffiel, dass ich falsch abgebogen und somit einen Umweg gelaufen bin. Dazu kam eine kurze Schrecksekunde, als es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einer Läuferin mit Buggy kam – am Ende schlicht zu viel Ablenkung, um eine „vernünftige“ Zielzeit abzuliefern. Umso schöner: Ihr habt trotzdem auf mich gewartet.

Unterm Strich bleibt ein sportlicher, gemeinschaftlicher und landschaftlich einzigartiger Tag – inklusive kleiner Umwege, die man am Bodensee eben gern in Kauf nimmt.

Am Abend ließen wir den Lauf bei gemütlichem Ambiente im Hotel Alpenblick ausklingen – an dieser Stelle an Dich @liebe Elke vielen Dank für die Organisation des Programms und die kleinen Aufmerksamkeiten vor dem Start für uns alle.

Viele von uns nutzten den Sonntag noch für einen Ausflug in die bezaubernde Landschaft der Bodenseeregion, ob beim Wandern, Radeln, Shopping oder einfach nur einem kühlen Getränk am See – jeder nach Lust & Laune – gelaufen und gewalkt wird dann wieder gemeinsam beim nächsten Training beim heimischen SVW.

 

Eure Sandra

Viertele, NW

Bei den verschiedenen Lauf-Disziplinen für Erwachsene waren in Fischbach beteiligt:

Halbmarathon:                            395 Läufer                                           Laufzeiten: 1:14 -2:28 Stunden

Viertelmarathon (10,4km):         291 Läufer                                            Laufzeiten: 0:36 – 1:49 Stunden

Nordic Walking (10,4km):           35 Nordic Walker + Walker               Laufzeiten: 1:19 – 2:11 Stunden

Unser diesjähriger Jahresevent führte uns nach Fischbach an den schönen Bodensee. Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen, ein nettes Übernachtungsquartier. Unter Anerkennung der guten Vorbereitungen war es ein schönes, gelungenes Wochenende.  

Wir Nordic Walker - die kleinste Gruppe des Laufwettbewerbs - haben uns wacker geschlagen.

Unsere besten Nordic Walker, Jutta + Horst, waren gemessen an ihren Laufzeiten die Schnellsten in der Gruppe.

Nach Laufzeit hatten sie die Plätze 4 + 5 (LZ 1:23) im Gesamtklassement. In der merkwürdigen offiziellen Durchschnittswertung kamen sie jedoch aufgrund ihres großen Abstandes zur Durchschnittszeit von 01:34:36 auf die Plätze 28 und 29. SCHADE.

Uli lag in der Durchschnittswertung auf Platz 2 (LZ 1:33), Doris auf Platz 9 (LZ 1:38), Pia auf Platz 10 (LZ 1:30) und Christoph auf Platz 11

(LZ 1:30).  Für alle ein sehr respektables Ergebnis.

 

Die Laufstrecke selbst war abwechslungsreich, landschaftlich reizvoll, gut ausgeschildert und reichlich mit Verpflegungsstationen bestückt.

Die Umgebungstemperatur (im Schatten) lag bei 23°C, was bei den sonnigen Streckenabschnitten manchen zusätzlichen Schweißtropfen generierte. Man darf die Laufstrecke für uns Nordic Walker aufgrund einiger Steigungen und des Höhenprofils als durchaus „anspruchsvoll“ bezeichnen. An mancher Steigung und abhängig von der jeweiligen Kondition, ging manchem die Puste aus und er oder sie musste eine Verschnaufpause einlegen. Auch wir (Renate + ich) bewältigten die Strecke in der „Seniorenklasse (Laufzeit 2:11)“, denn einer muss schließlich der Letzte sein.

 

Insgesamt ein erfolgreicher Lauf, alle haben das Ziel gesund erreicht, die Versorgung im Zielbereich war klasse organisiert, es war ein schöner Event.

 

Eure Christiane

34. ADAC Marathon Hannover am 12.04.2026

Ein zweiter Marathon sollte es dieses Jahr sein. „Warum denn Hannover?“, wurde ich gefragt. Für mich war wichtig, dass es sich um eine Strecke über eine einzige Runde handelt, einfach zu laufen ist, mit wenig Höhenmetern und glattem Belag (keine Kopfsteine), mit dem ICE gut zu erreichen ist und nicht im Konflikt mit unserem Jahresevent steht. Zudem gibt es in Hannover auch noch ausreichend und preiswerte Hotels.

Das Training musste dann natürlich schon im Januar starten. Bei dem kalten Winter mit viel Schnee und Eisglätte war das schon eine Herausforderung. Die letzten langen Läufe waren sehr mühevoll, meine Kräfte schwanden und ich musste Gehpausen einlegen. Ich sah mein Finish in Gefahr. Trotzdem habe ich mich angemeldet und kurz vorher Bahn und Hotel gebucht. Zu groß waren die Anstrengungen der letzten drei Monate, um jetzt zu kneifen. Irgendwie wird es schon gelingen, dachte ich.  

Und so ging es dann am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr mit insgesamt ca. 6000 Läuferinnen und Läufern auf der 42,195 km-Distanz an den Start am historischen Rathaus.

 

 

 

 

Gleich zu Beginn führt die Strecke am Ufer des Maschsees entlang, im weiteren Verlauf durch die südlichen Stadtteile, am Zoo und Stadtwald entlang und an den barocken Gartenanlagen im Nordwesten. Auf den letzten Kilometern geht es durch die Fußgängerzone und am Opernhaus vorbei zurück zum Rathaus. Von der Strecke bekomme ich meist wenig mit, weil ich mich auf den Lauf konzentriere. Zu erwähnen sind die viele Zuschauer an der Strecke, im Zentrum in mehreren Reihen. Bei KM 13 kamen uns die führenden Marathon-Läufer entgegen, die hier schon bei KM 23 waren. Es war schon mehr ein Fliegen als ein Laufen. Die 20 km-Marke erreichte ich nach 2:05 Stunden, dann reduzierte ich das Tempo um die Kräfte nicht zu schnell zu verlieren. Bei KM 30 überholte mich der 4:30-Stunden-Zielläufer. Das war ein Schreck. Ich ließ aber nicht abreißen und kämpfte mich durch. Kilometer für Kilometer wurden absolviert. Stark ist das Gefühl, je näher man dem Ziel kommt, auch wenn das Laufen schwererfällt. Bei KM 37 weiß man, dass einem das Finish nicht mehr zu nehmen ist, selbst wenn einem jetzt die Beine versagen und man die restlichen Kilometer gehen muss. Aber ich lief und lief und erreichte nach 4:33 Stunden das Ziel. In der Altersklassenplatzierung war ich etwa in der Mitte, also konnte auch mit der Zeit zufrieden sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am gleichen Abend ging es dann schon wieder mit dem Zug nach Hause.

Euer Joachim

45. Generali Berliner Halbmarathon

Es ist schon einige Zeit her, dass ich in Berlin meinen letzten Lauf absolviert hatte. Genaugenommen 2022, für den Marathon.

Bei einem Besuch 2024 in Berlin hatte ich erfahren, dass es auch einen HM gibt und zwar einen der größten europaweit. Da wollte ich mich gleich für 2025 anmelden, aber es war bereits zu spät. Also habe ich umdisponiert und mich dann im Mai 25 angemeldet für 2026. Zum Glück musste ich nicht in die Lostrommel, was meiner Mitgliedschaft im Jubileeclub geschuldet ist. Mein Startplatz war gesichert incl. meiner für mich reservierten Startnummer. So viel zur Vorgeschichte.

Nun zum Lauftag selbst. Der Bereich vor dem Reichstagsgebäude war genau so eingeteilt wie beim Marathon. Also der Einlass ins Gelände, Gepäckaufbewahrung, Verpflegungsbereich, Startaufstellung und Zielbereich. Es war alles leicht zu finden. Startaufstellung in 5 Blöcken. Start der Spitzenläufer war 10:05 Uhr, ich war im vorletzten Block mit Zielzeit 02:10 Stunden. Wetter beim Start Sonne, Temperatur ca. 2 Grad plus, also eisig kalt, vor allen wenn man ca. 30 min im Startblock steht.

Zur Laufstrecke: Start in der Straße des 17.Juni, von hier an der Siegessäule vorbei bis Schloss Charlottenburg bei KM 4. Hier hatte ich mein Wohlfühltempo mit 6 min /km erreicht und die Kälte spielte keine Rolle mehr. Am Schloss links weg zum Adenauer Platz , dann über den Kurfürstendamm. Vorbei an der Gedächtniskirche bei KM 9 bis zum Potsdamer Platz bei KM 13. Etwa zwei Kilometer später, auf Höhe vom Berliner Schloss, kam dann ein Streckenabschnitt der bei uns Läufern nicht so beliebt ist. Eine Pendelstrecke von ca. 3,5 km bei denen sich die Läufer begegnen. Man wartet sehnsüchtig darauf, dass endlich die Kehre kommt. Bei KM 17 war es dann geschafft und jetzt ging’s endlich Richtung Ziel. Vorher noch am Berliner Dom vorbei zur Humboldt Uni und dann zur Straße Unter den Linden.

Hier waren wir bei KM 19,5 schon auf der Zielgeraden. Das Brandenburger Tor tauchte am Horizont auf. Bei leichtem Gegenwind noch mal alle Reserven abrufen und nach ca. 10 Minuten war auch das geschafft. Endlich im Ziel. Meine Zeit von 02:07 Std. war das, was ich mir vorgenommen hatte. Unter den 53 AK75-Läufern den 12. Platz zu erreichen, war für mich völlig ok.

Betreuung bzw. Anfeuerung hatte ich diesmal nicht. Renate war selbst als Volunteer im Einsatz. Sie war für Annahme und Ausgabe für die Kleiderbeutel zuständig. Ich war nach etwas mehr als 2 Stunden fertig, aber sie war schon ab 7 Uhr am Gelände und kam erst gegen 15 Uhr zurück zum Hotel.

Jetzt zum Schluss: Wie zu erwarten ein schöner Lauf mit wenig Höhenmetern, tolle Stimmung auf der Strecke, tolle Organisation, deutscher Rekord bei den Männern und noch ein Rekord: der größte Anteil bei den gemeldeten Frauen in Berlin mit  44,9 Prozent. Insgesamt gefinished haben 37355 Läufer:innen.

Nächster Termin:  04.04.2027. Ich bin wieder dabei.

Anmeldung für die Verlosung bis 28.05.2026!

Euer Gerhard

24. Winterwaldlauf Erlangen am 21.03.2026

Als wir bei unserem Jahresanfangsstammtisch um Vorschläge für Wettkämpfe in 2026 gebeten wurden, war auch der Winterwaldlauf in Erlangen dabei. Mit der Anmeldung habe ich lange gezögert. Die 10 km sind nun gar nicht meine favorisierte Strecke, weil mir dafür die Spiritzigkeit fehlt. Trotzdem hatte ich mich noch kurzfristig angemeldet, weil wir mit sieben Läuferinnen und Läufern ein total tolles Team waren. Neben mir sind noch Kim, Sabine, Sigi, Holger, mein Namensvetter Joachim und Steffen dabei gewesen. Die Startzeit war mit Samstagnachmittag um 14:30 Uhr sehr angenehm, man konnte morgens noch gut ausschlafen, frühstücken und sich dann gegen 13:00 Uhr auf den Weg nach Erlangen machen. Vor Ort konnten wir die Siemens Parkplätze nutzen, lediglich ein paar hundert Meter vom Start entfernt.

Alles war sehr übersichtlich, weil es doch mit mehreren hundert Teilnehmern auf der 10-km Strecke eher eine kleinere Veranstaltung war. Die 10 km wurden in zwei Runden von je 5 km gelaufen. Die Startunterlagen waren in der nahe liegenden Grundschule schnell abgeholt. Danach folgte unser obligatorisches Gruppenfoto.

 

 

v. li. n. re.: Kim, Sigi, Holger, Sabine, Steffen, Joachim R. und ich, Joachim L.

Holger und ich waren das erste Mal dabei. Kim, Sigi, Joachim R. und Steffen sind schon teils mehrmals hier gelaufen und hatten uns das Event auch wärmstens empfohlen. Und das hatte auch seine Berechtigung! Pünktlich fiel der Startschuss. Gleichzeitig mit dem Startschuss setzte auch der Regen ein, der während des ganzen Laufes auch nicht aufhörte. Das störte uns aber weniger. Die Waldwege waren breit, die Strecke flach mit lediglich 40 m Steigung auf der 5-km-Teilstrecke. Der Streckenbelag war eben, keine groben Schottersteine.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Laufstrecke an der Brucker Lache (Quelle: alltrails.com)

Ich habe mich wie gewohnt beim Start weiter hinten einsortiert, um nicht dauernd überholt zu werden. Nach dem Start löste sich nach so 1 km der Pulk auf und ich konnte schön mein eigenes Tempo laufen. Meine Lauffreunde vom Verein habe ich schon bald aus dem Blick verloren, weil sie doch schneller waren als ich. Die erste Runde hatte ich nach fast 30 Minuten absolviert, damit war ich zufrieden. Langsamer wollte ich auch nicht sein, um nicht von dem schnellsten Läufer überholt zu werden. Bald sah ich dann auch Joachim vor mir, den ich nach    ca. 6 km überholte. Dann sah ich noch Sigi vor mir. Ich konnte noch etwas zu ihr aufschließen, aber sie dann doch nicht mehr einholen. Sie hat die letzten 2 km ganz schön Gas gegeben. Als Erste von uns kam wie erwartet unsere schnellste Läuferin Kim ins Ziel, nach sagenhaften 51:12 Minuten als Vierte in ihrer Altersklasse.  

 

 

 

 

 

 

 

Darauf folgte Holger und dann in kurzen Abständen Steffen, Sabine, Sigi, ich und Joachim R. Die Leistung von Steffen mit

56:53 Minuten hat mich sehr beeindruckt. Mit mir bin ich auch ganz zufrieden, gerade noch so unter einer Stunde. Viel mehr ist zurzeit nicht drin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: wkm-iad.de​

Nach dem Laufen ging es wieder in die Grundschule Brucker Lache zu Kaffee und Kuchen. Es wurde lediglich um eine großzügige Spende gebeten, damit die Schule sich neue Sportgeräte anschaffen kann. Dem kamen wir natürlich gerne nach und haben einen schönen Lauftag in Ruhe ausklingen lassen.

 

 

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine sehr schöne Veranstaltung war. Mit sehr wenig Aufwand verbunden, weil doch sehr nahe, mit einer schönen Strecke und guter Organisation.

Gerne nächstes Jahr wieder.

 

Euer Joachim L.

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